#rp14 speaker Sarah Harrison & Alexa O'Brien – Vom Recht auf Wissen

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Sarah Harrison auf dem 30C3

Begeben wir uns auf eine kleine Zeitreise: Im Juni 2013 begann Glenn Greenwald, Journalist beim Guardian, die Spionage- und Abhöraktivitäten von NSA, GCHQ und Co. aufzudecken. Wenig später gab sich Edward Snowden in Hongkong als Whistleblower zu erkennen.

Was kurz darauf folgte war eine unglaubliche Odysee, die Snowden nach 39-tägigem Aufenthalt im Transitbereich des Moskauer Flughafens schließlich Asyl in Russland bescherte. Die ganze Zeit an seiner Seite: Sarah Harrison.

Die britische Journalistin ist bereits seit 2010 bei Wikileaks involviert und eine der engsten Vertrauten von Wikileaks-Gründer Julian Assange. Harrison unterstützte Edward Snowden bei seiner Ausreise aus Hongkong, der anschließenden Asylsuche und wich im vier Monate lang nicht von der Seite. Als sie Russland schließlich wieder verließ, reiste sie aus Angst vor Strafverfolgung nicht zurück in ihre Heimat Großbritannien, sondern schlug ihr Lager in Deutschland auf. Weit hat Sarah Harrison es also nicht zur re:publica, wo sie zusammen mit der Journalistin und Filmemacherin Alexa O'Brien ihre Gedanken und Erfahrungen zum Thema Whistleblowing teilen wird.

Auch O'Brien ist Expertin für WhistleblowerInnen. Als eine der wenigen zugelassenen JournalistInnen verfolgte sie das Verfahren gegen Chelsea Manning und baute ein umfassendes Archiv von Transkripten darüber auf.

Mit Sicherheit eine der aufregendsten Sessions auf der re:publica - Sarah Harrison und Alexa O'Brien im Gespräch über Whistleblower und Whistleblowing!

Foto: cc-by-sa Wikipedia/Tobias Klenze